2011-07-02

adlersturz - neue lage: 30 tage!

sodala, es ist halbzeit in meinem status als "zeitlich befristeter projektmitarbeiter zur aushilfe" hier in münster, und es steht- 1:0 für fadess in der arbeit;) naja, wie gesagt, wenigstens seh ich hier den bladen hans und den erwin ausm casino nicht. meine bessere hälfte allerdings auch nicht, was auf lange sicht (alles >2 monate) definitiv schwerer wiegt. doch lässt sich die fadess im temporären zuhause natürlich optimal zum studieren nutzen - welch ein glück, dass der studiengang noch nicht ganz fertig ist!

aber kommen wir zurück zu erfreulicherem: letzte woche hatte ich besuch aus unserm gemeinsamen zuhause in sankt lagerhaus an der raika. zusammen haben wir auf dem schönen, urtümlich-idyllischen holländischen eiland ameland mit geschätzt 150 schulklassen (die sich trotz der eher kleinen inselgröße gsd gut verteilten) schöne 1,5 tage verbracht und dann nochmal soviel bei h+u in hamburg- wobei wir natürlich auch eine große hafenrundfahrt mit kapitän prüsse, einen besuch auf einem ehemaligen russischen u-boot, der U-434, den abendlichen besuch der reeperbahn samt gerade dort stattfindendem harley-davidson-treffen, des schanzenviertels und des millerntorstadiums, also des "sankt hannappi von hamburg" nicht ausließen.

ich kann mich noch gut daran erninnern, dass mir HH als 12 jähriger anlässlich einers besuchs mit meinen eltern so gar nicht gefallen hat - hm, muss man eigentlich revidieren, sehr interessante und außerordentlich lebhafte stadt, besonders interessant für mich in meiner eigenschaft als "stadtgeographen" war natürlich auch das hafenviertel, was ja dort noch bis 2025 aus dem boden bzw besser gesagt aus der elbe gestampft wird. da wird geklotzt und nicht gekleckert! aber die politiker in hamburg sind ja schließlich auch nicht auf die selbe glorreiche idee gekommen wie die wiener kollegen, für die gesamte innenstadt das weltkulturerbe-prädikat zu beantragen. ginge ja auch nicht, dank der doch in allen deutschen städten im vergleich zu den österreichischen wirklich extremen zerstörungen im 2. weltkrieg. da besteht dann eben schnell mal die city aus 50er jahre zweckbauten! raumplanerisch bzw städtebaulich muss das in der gegenwart allerdings nicht unbedingt ein nachteil sein, als man sich eben weniger mim denkmalschutz herumschlagen muss.

soweit die schönen dinge des lebens. siehe auch die 6 exemplarischen fotos im anhang. die weniger schönen: autofahren auf deutschen autobahnen. gut 50km baustelle auf der a1 zwischen hamburg und bremen, 2-3 kleinere staus und ein großer auf der a7 im hamburger stadtgebiet (elbtunnel) haben jedenfalls locker ausgereicht, trotz zwischenzeitlicher, verzweifelter 160-bemühungen den flieger in münster/osnabrück zu verpassen. tja, jedem deutschen seinen vw, bmw oder audi, aber trotz fehlendem tempolimit und autobahnvignette ist man trotzdem halb so schnell unterwegs wie in österreich zu ferienbeginn..was eindrucksvoll zeigt, dass das in den 50ern von den amis abkepufterte gesellschaftliche mobiliätskonzept AUTO grandios gescheitert ist. bloss CDU und FDP werdens wohl nie eingestehen. vielleicht können sich sich ja mim hubsi gorbach zusammentun und irgendwo eine private tempo 200 versuchsautobahnstrecke einrichten? damit der bmw net ganz umsonst war;)


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